Night of the Guitars III @ Kaufleuten Zürich
Samstag, 2. Mai 2009:
Night of the Guitars III @ Kaufleuten Zürich
by chregi
Pix by chregi
Die Kaufleutenbühne ist vollgepackt mit Amps, Schlagzeug, Keyboards, Mikrofonen und Kabelsalat. Das mehrheitlich männliche Publikum wartet gespannt. Die Gitarrennacht kann beginnen!
Zlatko Slädu Perica greift in die Saiten und die erste Night of the Guitars in Zürich ist lanciert. Das Intro der Band mit Orlando Ribar am Schlagzeug, Pierangelo Crescenzio am Bass, H.P. Brüggemann an den Keyboards und Zlatko Slädu Perica an den Gitarren verspricht einen fantastischen Abend.
Und so war es dann auch. Das Publikum tanzte, sang und klatschte zu Hits wie „Can’t get any better than this“, „Seven Nation Army“, „Sweet Home Alabama“, „Purple Rain“, „Roxanne“ und vielen mehr. „Under a Glass Moon“ und weitere höchst anspruchsvolle Songs wurden präsentiert. Slädu begrüsste die angesagtesten Schweizer Gitarristen: Paul Camilleri, Ray Wilko, Duncan James, Päddi Geser, Marcel Aeby, Maury Pozzi, Schöre Müller, Boris Pilleri, Mandy Meyer, Hank Shizzoe, Jean-Pierre von Dach und Philipp Fankhauser. Nein, es war keine reine Männersache, auch zwei Gitarristinnen waren am Start: B.B. und Pät Schär rockten zu „Born to be Wild“. Viele Gitarristen sangen gleich selbst. Andere wurden begleitet von Gee-K oder Stefano Paolucci und das Duett von Bligg und Gölä „Das darfsch ned und säb dörfsch nöd“, untermalt vom Bläsersatz, krönte den Abend.
So viele grossartige Künstler erlebt man nur selten an einem Abend. Fast drei Stunden dauerte die abwechslungsreiche Gitarrenshow. Die logistische Meisterleistung war bewundernswert. Techniker und Musiker hatten die Materialschlacht auf der Bühne im Griff. Einzig Schöre Müller konnte sein Kabel nach gemütlicher Berner Art dann auch noch finden und Mandy Meyer hatte wohl backstage noch etwas Wichtiges zu erledigen. Die Band überbrückte seine Verspätung jedoch spontan mit einem Blues.
Uns hat es riesig Spass gemacht, wir hoffen auf eine Night of the Guitars IV!
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